Anna

Aller Anfang ist schwer – Nicht bei uns!

Letztes Jahr im Sommer waren 61 junge Menschen gespannt auf ihren Ausbildungsstart bei ThyssenKrupp Rasselstein. Klar war: Wir verbringen eine gemeinsame Einführungswoche in der Jugendherberge in Cochem.
Doch was erwartete uns?…
Werden bekannte Gesichter dabei sein?…
Werden wir uns untereinander gut verstehen?… Mit wem teile ich mir ein Zimmer?…
Wie werden wir uns in unserem neuen Lebensabschnitt einfinden?…

Also gingen wir unseren ersten Schritt in Richtung Berufsleben mit 1000 Fragen, die uns im Kopf herumschwirrten.

In Cochem angekommen, teilten wir uns in zwei Kreise auf. Ein äußerer und ein innerer Kreis. Also gut, bereit für ein ‚Speed-Dating‘.
Aufgabe: Du brauchst einen Zettel, einen Stift und du hast genau 120 Sekunden Zeit dich mit deinem Gegenüber auszutauschen. Danach rotiert der innere Kreis im Uhrzeigersinn weiter und du sitzt einem neuen Gesicht gegenüber, von dem du so viel wie möglich erfahren willst. Doch die Zeit läuft! Spannend, aufregend und echt lustig.
Die darauffolgenden Tage haben wie folgt begonnen: 06:00 Uhr aufstehen – 06:30 Uhr Frühsport, danach zum Frühstück und dann ging es auch schon los. Jeden Tag haben wir neue Leute kennen gelernt, die uns von ihrer Aufgabe bei ThyssenKrupp Rasselstein berichteten – und uns auf unsere Ausbildung vorbereitet haben. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie der Betriebsrat haben sich ebenfalls vorgestellt. In verschiedenen Gruppen konnten wir unsere Teamfähigkeit in Rollenspielen unter Beweis stellen (z. B. Der kleine Wolle) oder auch geschickliche Aufgaben gemeinsam lösen und bei einem schönen Abschluss-Grillabend präsentieren. In den Pausen haben wir gemeinsam in der Sonne gelegen und hatten dabei die Chance uns besser kennenzulernen. Außerdem haben wir die Burg Pyrmont in Cochem besichtigt, waren im Kletterpark, Eis essen oder gingen abends gemütlich in die Stadt. Gemeinsam mit den jungen Menschen, die genau wie du, einen Schritt in einen neuen Lebensabschnitt gegangen sind. Alles in Allem haben wir eine Menge gelernt, wurden auf unsere Ausbildung vorbereitet, hatten viel Spaß und waren danach voller Ehrgeiz, um unsere Ausbildung bei ThyssenKrupp Rasselstein zu starten.

Zurückblickend kann ich heute all die Fragen, die mich damals beschäftigt haben beantworten:
…Es erwartete mich eine tolle Ausbildung, in der ich jeden Tag aufs Neue beweisen kann was in mir steckt! …Beim ‚Speed-Dating‘ habe ich das ein oder andere bekannte Gesicht und auch Wolfgang getroffen, der komischerweise alles über mich wusste obwohl ich ihn nicht kannte (er konnte sich wohl noch gut an die Werksbesichtigung erinnern)! …Wir haben uns bestens untereinander verstanden und ich wüsste nicht, was ich ohne die ‚Rasselbande‘ (abgeleitet von Rasselstein), die in Cochem entstanden ist, an meinen freien Tagen machen würde! …Mein neuer Lebensabschnitt ist Tag für Tag eine Herausforderung, die mir immer wieder zeigt: „Ja! Es war die richtige Entscheidung!“

Für alle die, die im August die Ausbildung bei uns beginnen: Ihr könnt euch auf eine tolle Woche freuen. Und auch wenn sich das mit dem Frühsport vielleicht ein bisschen hart angehört hat, glaubt mir, ihr werdet samstags zwar froh sein, dass ihr in eurem eigenen Bett aufwachen könnt, aber den Frühsport werdet ihr genau wie wir damals … echt vermissen!

Zum Schluss noch ein Zitat von Demokrit, einem griech. Philosoph, welches, wie ich finde, zu allen (Neu)Anfängen im Leben passt:

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende! (was dazwischen liegt sind: Arbeit, Mühe und Beharrlichkeit.)“

Bis dann,
eure Anna!

Ach, hier noch ein Foto von Kim & mir, als wir von unseren ersten Erfolgen mit dem Blog erfahren haben.

Erfolg macht eben glücklich!

3 Antworten auf "Aller Anfang ist schwer – Nicht bei uns!"