Kim

Und es geht schon wieder los… Schulabschluss in Sicht! Was kommt jetzt?

Viele von euch stehen im Moment vor der Entscheidung, welcher Beruf der passende für euch ist. Und ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer diese Entscheidung einem fallen kann.

Möchte ich eine Ausbildung machen? Will ich an die Uni? Wie wäre ein Duales Studium? Welches Unternehmen spricht mich an? Möchte ich in eine spezielle Branche?
All diese Fragen gehen einem durch den Kopf und nur man selbst kann sie beantworten.

Aber wie?

Vieleicht kann ich euch ein wenig dabei helfen. Macht euch erst mal klar, welche Interessen ihr habt und wie euer Arbeitsplatz aussehen soll. Ist es euch wichtig an der frischen Luft zu sein, seid ihr lieber im Büro, arbeitet ihr gerne im Team, wollt ihr ins Labor oder in große Werkshallen an die Maschinen? Ihr findet zu allen Ausbildungsberufen oder Studiengängen passende “Profile” anhand derer ihr vergleichen könnt, ob der Beruf in euer Interessenbild passt. Ich habe mir damals die Frage gestellt: “Welchen Beruf möchte ich die Hauptzeit meines Lebens ausüben?”. Denn eins muss euch bei der Wahl des richtigen Berufs klar sein. Ihr werdet in diesen Beruf wahrscheinlich 40 – 50 Jahre arbeiten. Und wäre es nicht traurig wenn man dann einen Beruf allein aus finanziellen oder räumlichen Gesichtspunkten wählt obwohl er einem nicht wirklich liegt?

Für mich reduzierte sich nach einer klaren Auflistung meiner Interessen die riesen Fülle an Ausbildungsberufen auf 3 Berufe aus dem kaufmännischen Bereich. Anschließend empfehle ich euch, euch nicht einfach überall zu bewerben, wo diese Ausbildungsberufe oder Studiengänge angeboten werden. Schaut euch die Unternehmen und Universitäten genau an. Dabei helfen euch die dazugehörigen Internetseiten oder Foren. Scheut auch nicht davor Studenten oder Mitarbeiter anzusprechen.

Aber warum sollte ich mir vorher das Unternehmen oder die Uni anschauen oder mich darüber informieren?

Hierzu kann ich nur sagen: “Nicht jede Uni ist DEINE Uni und nicht jedes Unternehmen ist DEIN Unternehmen!”. Jedes Unternehmen hat seinen eigenen Charakter, Richtlinien und gewissen “Schlag” von Mitarbeitern. Und wie mal eine Kollege richtig zu mir gesagt hat: “Es ist wichtiger, dass du dich mit deinen Kollegen verstehst und mit deinem Unternehmen identifizierst als, dass du dich mit deiner Frau verstehst!”  :)

Um für mich zu klären, welches Unternehmen MEIN Unternehmen ist, habe ich mir die Unternehmen rausgesucht, die ein duales Studium zum Betriebswirt mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau anbieten. Anschließend habe ich mit vielen Leuten gesprochen, die dort arbeiten und im Internet versucht das Wesen der verschiedenen Unternehmen kennen zu lernen.

Hierbei fiel meine Wahl eindeutig auf ThyssenKrupp Rasselstein und ich habe diese Entscheidung nie bereut! Ich weiß noch genau wie ich am Tag meines AC’s in der Aus- und Fortbildung dachte: “Solch ein riesen Unternehmen aber trotzdem kommt es einem vor wie eine große Familie!”. Gleich die ersten Gespräche mit den Auszubildenden vor Ort, welche bei dem AC geholfen haben zeigten mir, dass in diesem Unternehmen Offenheit, Humor, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit den “Schlag” der Mitarbeiter dominierte. Dieser erste Eindruck hat sich seitdem immer mehr bei mir bestätigt. So habe ich zwar hauptsächlich mit Mitarbeitern aus den Büros zu tun, jedoch sehe ich täglich Mitarbeiter aus dem Werk auf dem Weg in die Kantine oder im Trainingszentrum und habe noch nie erlebt, dass ich nicht gegrüßt wurde oder mir bei Fragen keine Auskunft gegeben wurde.

Abschließend stelle ich euch im Bezug auf die Wahl eures Traumberufs und eures Wunschunternehmens folgende Frage: “Wie viel Rasselsteiner steckt in dir?” 😉

In meinem nächsten Artikel stelle ich euch den neuen Beruf Bachelor of Science Business Administration/Industriekaufmann/-frau vor, welcher meinen Ausbildungsberuf zum Betriebswirt VWA/ Industriekaufmann/-frau ablöst.