Moritz

Duales Studium Mechatronik – Let’s go!

Hallo zusammen,

ich heiße Moritz und werde von nun an hier meine Erlebnisse, die ich während des Dualen Studiums so sammle, bloggen. Wenn ihr mehr zu meiner Person erfahren möchtet könnt ihr einfach auf meine Autorenseite gehen…

Es ist schon erstaunlich, wie rasend schnell die Zeit seit meinem Antritt bei Rasselstein in Neuwied vergeht. Etwa vor einem halben Jahr habe ich selbst noch das Assessment-Center durchlaufen und heute gehört der Overall von ThyssenKrupp Rasselstein schon zum Alltag.

Der Kontrast zu meinem früheren Schulalltag ist wie Tag und Nacht! Es ist ein unglaublicher Unterschied, wenn ich daran denke, dass ich noch vor einem halben Jahr mit theoretischem Schulwissen konfrontiert wurde und heute drehen, fräsen, die Geheimnisse elektrischer Schaltkreise oder Arbeitssicherheit zum Alltag gehören (erst heute habe ich im Rahmen einer Brandschutzunterweisung Brandherde mit dem Feuerlöscher bekämpft).

Was in den 4 Monaten so alles geschehen ist…

Ich glaube, dass am Anfang einer jeden Mechatronikerausbildung die Auseinandersetzung mit dem U-Stahl steht. So auch bei uns! Um es gleich klar zu stellen, nein, wir mussten keine Kugel feilen. Trotzdem war es eine schweißtreibende Herausforderung, die insbesondere durch die Verwendung des Haarwinkels nicht nur Glücksmomente erzeugte. Wir wissen jetzt auch, was mit dem Spruch ,,Stahl erzieht“ gemeint ist ;). Kaum zu glauben aber schon diese grundlegenden Arbeiten bereiteten uns eine Menge Spaß, da wir am Ende des Tages unsere ersten kleinen Erfolge feiern konnten.

Das Tempo zog dann aber schnell an und so standen wir schon in der 3. Woche das erste mal an einer konventionellen Drehmaschine und bereits kurze Zeit später an der Fräsmaschine, an der wir die lose Backe für unser erstes kleines Projekt, den Maschinenschraubstock, bearbeiteten.

Langeweile, wie wir es aus der ein oder anderen Schulstunde kannten, konnte gar nicht erst entstehen, weil wirklich jeden Tag etwas Neues auf dem Ausbildungsplan stand. Schön ist auch, dass man jeden Tag um 15:30 Uhr, wenn wir die Werkbank gesäubert verlassen, sehen, wofür wir jeden Tag lang an der Werkbank gestanden haben.

Und sonst?

Die Zeit verging wie im Flug! Ein Ereignis jagte das andere! Unser bisheriger Ausbildungsalltag, der von Lehrgängen wie Fräsen, Drehen, mehreren Elektrolehrgängen und vielem anderem geprägt wird, bietet uns noch eine ganze Menge unerwarteter Schmankerl.

So durften wir mehrere Sicherheitsunterweisungen über uns ergehen lassen und auch einen extra aufgebauten Sicherheitsparcour durchlaufen (man merkt sehr schnell das Arbeitssicherheit bei ThyssenKrupp Rasselstein an erster Stelle steht!), fuhren mit zur Jobbörse am Gymnasium auf dem Asterstein, erlebten unsere erste Versammlung der Jugend- und Auszubildendenvertretung und auch die erste große Betriebsversammlung in Andernach. Wir besuchten den Ideenpark in Essen, machten nebenbei beim Werksarzt die Einführung in das betriebseigene Trainingszentrum in Verbindung mit einem Ganzkörpercheck, besuchten unser erstes Seminar ,,Azubi-Werkstatt” in der Grube Louise und natürlich nahm ich auch das erste mal an einem AzubiBlog Treffen teil.

Ich hoffe ihr habt jetzt eine ganz grobe Vorstellung davon, was in den ersten 4 Monaten während des Dualen Studiums Mechatronik so alles auf euch zu kommt :-) Wie ihr mit Sicherheit merkt, haben mir die 4 Monate hier bei Rasselstein richtig Spaß gemacht! Ich bin schon sehr gespannt auf die kommende Woche, wenn wir an die Geheimnisse der Pneumatik herangeführt werden.

Bis bald,

euer Moritz