Tom

Back home.

Hallo liebe Leser,

so schnell kann es gehen. Zack, das erste Semester ist  rum und die ersten Prüfungen sind geschrieben. Also Zeit für ein kleines Resümee.

Die letzten Monate haben viele Veränderungen gebracht. Die Zwischenprüfung, welche wir ja erst im letzten September hinter uns gebracht haben, scheint mir ein halbes Jahrhundert schon her zu sein. Dann ging es an die HS Koblenz, voller Neugierde in den ersten Tagen wurden wir schnell vom Studentenalltag eingeholt (und das meine ich positiv – studieren macht Spaß!). Jeden Tag sind wir in die Vorlesungen gegangen, abends das Gelernte verinnerlicht… oder so in der Art, ja. Schon bald hieß es:  “Liebe Studierende, bitte vergessen Sie nicht sich auf die Klausuren vorzubereiten!” Und voller Entsetzen schielten wir auf den Kalender und stellten fest, dass der Jahreswechsel kurz bevor stand! Ja und dann hieß es: lernen, lernen, LERNEN! Auch wenn der Kopf manchmal schwer wurde, hielt man sich immer vor Augen, dass man das alles für sich macht und später man selber ja auch was erreichen will.

Aber so schnell wie die ersten Klausuren kamen, gingen sie wieder auch. Letzten Freitag haben wir im ersten Prüfungsblock unsere letzte, Physik,  geschrieben. Der zweite Prüfungsblock folgt Anfang März mit Grundlagen der Elektrotechnik I und Digitaltechnik.

So sitze ich hier und habe gerade meinen ersten Arbeitstag seit langem hinter mich gebracht. Wir Duale wurden verschiedenen Anlagen zugeteilt, ich befinde mich ab sofort an der ”Tandem 2”, eine Kaltwalzstraße. Ferner verlief der heutige Tag auch extrem spannend, ich nahm an einem Frühgespräch und einem sogenannten ”Steh-C”, einer anlagenübergreifenden Besprechung von Ingenieuren, in der Probleme ausdiskutiert werden, teil. Dann untersuchte ich die Kaltwalzstraße auf eigene Faust, habe bei Ratlosigkeit Kollegen gefragt und sie erzählten mir mit großer Freude, welche Arbeiten sie ausführten. Nachdem noch ein paar organisatorische Sachen geklärt wurden, war der Feierabend schon da. Nun werde ich mich erst mal freudestrahlend zu einem Döner gesellen, noch einen Film gucken und morgen in aller Frische in einen neuen Tag starten.

Bis dahin, macht’s gut und strengt euch an :)