Hannah

Meine Tour de Rasselstein – eine Hommage an mein Fahrrad

mit dem Fahrrad auf dem Weg nach HauseMein Fahhrad und ich, wir haben mittlerweile eine lange aber nicht krisenfreie Beziehung. Damals vor 10 Jahren habe ich mein Fahrrad zum Geburtstag bekommen. Seitdem leistet es mir treue Dienste, obwohl gelegentliches Reifen aufpumpen die einzige Pflege ist, die ich meinem Fahrrad angedeihen lasse.

Und nun lade ich euch ein den spannenden Geschichten, die ich von damals bis heute mit meinem Fahrrad erlebt habe, zu folgen.

Eines sonnigen Nachmittags wollte ich mit meinem Freund eine Fahrradtour machen. Ich stellte mein Fahrrad vor der Tür ab, ging kurz nach drinnen und fünf Minuten später war mein Fahrrad weg, einfach weg. Was dann folgte kann man sich denken, Suche im ganzen Dorf, Anzeige bei der Polizei, “es tut uns leid, machen Sie sich keine großen Hoffnungen”. Den Rest des Sommers verbrachte ich ohne Fahrrad. Monate später kam ein Anruf von der Polizei, mein Fahrrad sei aufgetaucht und folgende kuriose Geschichte war die Erklärung: Eine Frau war mit ihrem Wohnwagen samt Hund in Richtung Urlaub unterwegs. Der Hund brauchte Auslauf, so kam es zu einem Stopp am Waldrand, wo die Frau ein Fahrrad im Gebüsch fand. Dieses nahm sie mit auf Reisen und stellte es später in ihre Garage. Als in der Nachbarschaft ein Fahrrad geklaut wurde, kam die Frau auf die Idee, dass es sich auch bei ihrem Fundstück um ein geklautes Fahrrad handeln könnte und meldete sich bei der Polizei. Seitdem schließe ich ein Fahrrad immer ab und ich kann mir auch nur schwer vorstellen mich irgendwann von ihm zu trennen.

Nun aber zur heutigen Zeit! :)  Heute ist der letzte Tag meiner Praxisphase in Andernach. Da ich diesen Sommer nur 20 Tage hier war, habe ich es nicht geschafft mich für die Tour de Rasselstein zu qualifizieren, für die man an mindestens 20 Tagen im Sommer mit dem Rad zur Arbeit fahren muss. Aber nichts desto trotz bin ich so oft wie mögliche mit dem Fahrrad gefahren und ich kann es einfach nur jedem empfehlen das genauso zu machen. Wenn man auf der Arbeit ankommt ist man super wach und aufnahmebereit. Außerdem spart man Sprit und das Sportprogramm hat man auch direkt schon absolviert.

Also Leute, schnappt euch euer Fahrrad und ab in die angenehme Spätsommerluft!