Andre

Work, work, work and travel!

Nach langer Zeit melde ich mich auch noch einmal mit einem kurzen Rückblick der letzten Monate und einem Ausblick über die kommenden Monate zu Wort. Im vergangenen Semester habe ich meine Praxisphase des dualen Studiums im Unternehmen absolviert und zu Beginn mein Halbjahresprojekt, das Teil der IHK-Abschlussprüfung ist, bearbeitet und dokumentiert. Im Dezember stand dann der theoretische Teil der Abschlussprüfung an. Hier möchte ich mal kurz mit einem Vorurteil aufräumen: Trotzdem ich ein duales Studium mache, sind die Inhalte im Studium deutlich andere als die, die in einer Berufsausbildung vermittelt werden. Somit ist es kein „Kinderspiel für einen Studenten“ in einer solchen Prüfung eine eins zu schreiben. Es galt also möglichst viele Inhalte der letzten 2 Jahre, die ich mit dem Studium und nicht mit der Berufsschule oder ähnlichem verbracht habe, aufzuholen und zu Papier zu bringen. Nach 5 Wochen kamen dann die Ergebnisse sowie die Einladung zum Fachgespräch, dem letzten Teil der IHK-Abschlussprüfung. Dieses habe ich vergangene Woche erfolgreich abgelegt und kann mich seitdem offiziell „Mechatroniker“ nennen.

Parallel zur Abschlussprüfung habe ich im Studium meine Studienarbeit vorgezogen und hierfür ein Projekt im Team Nachwalzen, in dem ich die letzten 2 Jahre verbracht habe, bearbeitet. Somit konnte ich dem Team mit der Lösung eines Problems helfen und dies gleichzeitig als Studienarbeit in meine Studienleistungen einbringen. Die Studienarbeit ist eine Art Vorläufer zur Bachelor-Thesis und umfasst die Lösung eines komplexen Problems, eine wissenschaftliche Ausarbeitung sowie eine Präsentation, bei der ich das Projekt und unser Unternehmen in der Hochschule vorgestellt habe.

Soweit so gut. Eigentlich wäre jetzt das gröbste für dieses Semester geschafft und ich könnte bis zum Start des Sommersemesters meiner Arbeit im Team nachgehen. Stattdessen habe ich mir mit Hilfe der Vorlesungsunterlagen einiger Kommilitonen die Inhalte diverser Module angeeignet, sodass ich jetzt noch die dazugehörigen Klausuren ablege. Nur ein Kommentar dazu: Das Ganze ist echt stressiger, als gedacht(…). Das alles habe ich aber gemacht, da ich ab Februar ein Semester an der Durban University of Technology (Südafrika) verbringen werde und dort keinen Zwang haben möchte, gewisse Module ablegen zu müssen. So kann ich jetzt genau die Vorlesungen besuchen, die mich interessieren und nicht die, die ich zum planmäßigen Verlauf meines Studiums hier in Deutschland benötige. Diese Freiheit war zwar mit einer Menge Stress verbunden, hat sich aber aus meinen Augen bereits jetzt gelohnt. Morgen früh schreibe ich dann meine letzte Klausur und anschließend geht’s direkt zum Flughafen und aus dem Winter-Wonder-Land Eifel ins 30°C-warme Südafrika. Das Abenteuer kann also beginnen!

Ich bin übrigens optimistisch, dass ich während des Auslandssemesters mehr Zeit und Muße finden werde, euch hier über meine Erfahrungen und Erlebnisse zu berichten 😉

Macht’s gut und bis bald!

André

PS: Wer eine Packliste braucht, kann sich gerne an mich wenden 😉