Jessica

Rasselsteiner Azubis doing business in London

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch von meinem Interview mit Jan erzählen. Jan ist 20 Jahre alt und im London Sightseeingzweiten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei thyssenkrupp Rasselstein. Das Besondere? Jan hat zusammen mit Christian, einem weiteren Azubi, die Möglichkeit bekommen, an einem vierwöchigen Sprachaufenthalt in London teilzunehmen. Zur Vorbereitung verbrachte er eine Woche in einer Sprachschule für die drei darauffolgenden Wochen in einem anderen Unternehmen. Wieso? Weshalb? Warum? Ich habe nachgefragt:

Wie hast du die vier Wochen in London verbracht?

Zuerst habe ich eine Sprachschule besucht, in der ich nicht nur viele neue Leute kennen gelernt habe sondern auch von kompetenten Lehrern unterrichtet wurde. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch wurde ich für drei Wochen von der Firma „Evolution Car Spares“ ausgewählt, die mit sieben Mitarbeitern Autoteile vor Ort und auf Ebay verkauft. Die Firma hat mir viel Freiraum gewährt, sodass ich meine Aufgaben selbstständig erledigen und abwechslungsreich gestalten konnte. Mein Arbeitstag fing um ca. 10 Uhr an und dauerte je nach Arbeitsvolumen etwa acht Stunden. Während meines Aufenthalts habe ich bei einem super netten und gastfreundlichen Ehepaar gewohnt. Wir hatten viel Spaß und konnten uns gut unterhalten.

Welche Beweggründe hattest du für einen Sprachaufenthalt?

Ich wollte vor allem meine Englisch-Sprachkenntnisse verbessern. Des Weiteren wollte ich einen Einblick in ein kleineres Unternehmen als den Rasselstein bekommen und dabei die englische Arbeitskultur kennenlernen.

Gibt es Voraussetzungen für die Teilnahme?

Man sollte offen und kommunikativ sein. Darüber hinaus sind natürlich gute Englischkenntnisse von Vorteil.

Gab es Herausforderungen, die du in London bewältigen musstest?

Ja, als ich zum ersten Mal auf meine Gastfamilie treffen sollte, war diese nicht zuhause und ich konnte sie auch nicht mit meinem Handy erreichen. Zum Glück hatte ich nette Nachbarn, die mir weiterhelfen konnten. Darüber hinaus stellte mich die Kommunikation am Telefon zu Beginn wegen der starken Akzente vor eine Herausforderung.

Wie hat es dir in der Firma gefallen?

Da ich in einem kleinen Unternehmen tätig war, konnte ich in der kurzen Zeit viel Englisch sprechen und auch viele interessante Einblicke in die Arbeitsvorgänge und Arbeitsweise bekommen. Außerdem konnte ich selbstverantwortlich arbeiten. In dem Lagerhaus ging es anders als bei uns eher chaotisch und nicht so strukturiert zu, erkennbar an diesem Feedback eines Kunden „ordered a stainless steelcover and received ABS plastic for same price as steel“. Trotz dessen fand ich es schön, mit allen gemeinsam zu Mittag zu essen, welches von einem von uns gekocht wurde, und gemeinsam Feierabend zu machen.

Wie hast du deine Freizeit gestaltet?London Lifestyle

Die meiste Zeit habe ich in der Firma verbracht, aber am Wochenende habe ich, wie die meisten Touristen, einige Märkte besucht und viel Sightseeing gemacht. Ich konnte auch Sachen sehen, die man als Tourist nicht so einfach zu sehen bekommt und viel über den London Lifestyle erfahren.

Mein Insider-Tipp: The Shard!- Das derzeit höchste Gebäude in der EU.

Würdest du es wieder tun?

Ja, es hat sich echt gelohnt! Ich konnte viel über die Stadt, die englische (Arbeits-)Kultur und über mich lernen: Ich habe beispielsweise viel in Bezug auf Selbstorganisation gelernt. Selbst wenn die Firma nicht so organisiert war, waren die Sprachschule, die Gastfamilie, die Leute und die Stadt super!

 

Vielen Dank Jan für das informative und interessante Interview! :)

Bis zum nächsten Mal,

Eure Jessica :)